Wie sich doch die Tage gleichen können. Als ich am Samstag in der Früh den Kopf aus dem Fenster meines Hotelzimmers in Podersdorf hielt überkam mich ein ganz heftiges deja vu.
Geweckt wurde ich Samstag in der Früh nicht durch das sanfte Klingeln des Weckers sondern durch Blitz, Donner und sintflutartigen Regenfällen. Somit war gleich zu früher Stunde des Wettkamptages klar, heute wird der Wettergott ein gewichtiges Wörtchen mitzureden haben.
5.Juli, der Tag, auf den ca. 2500 Athleten und mehrere 1000 Fans gewartet hatten, war nun da. Auch für mich ein Tag, auf den ich hofft schon gedacht hatte.
In der Tat ist man am Wettkampf Tag einigermaßen nervös. Eine lange Vorbereitungsphase mit unzähligen Trainingseinheiten und Testwettkämpfen gehen einer gewissenhaften Fokussierung am Tag der Wahrheit voraus. Dennoch – man kann es kaum glauben – passiert die eine oder andere ungeplante Sache am Tage X.