Nearly legendary Soboth-Radrunde, oder Georgs kranke Wochenendphantasien ... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Gerald Knollseisen   

Was macht ein vernünftiger Mensch bei 35 Grad im Schatten? Richtig: Baden, Grillen und Bier trinken ...


Doch damit man sich das auch sicher verdient und ohne schlechtes Gewissen reinhauen kann, sind Peter Ogrin, Peter Novak,
Roman Thürauer, Didi Warmuth und ich mit dem Rad die bereits zum dritten Mal stattfindende Sobothrunde gefahren.

Ausgangspunkt und Ziel war die Residenz meiner Schwiegereltern in Schwanberg.
Von hier ging es zum Aufwärmen über den Radlpaß, wobei zu diesem Zeitpunkt bereits mindestens zwei Liter Flüssigkeit
den Körper in Richtung Radtrikot verlassen haben dürften.
Nach einem kurzen Abstecher durch Slowenien wartete in Lavamünd die, von vielen Radlern, ob ihrer dezenten Steigungsprozente
und nahezu keinem Flachstück im Berg, liebevoll als die gsch%!§ene Seite bezeichnete Soboth.

Mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten quälte man sich dann Richtung Gipfel vulgo „Bikertreff Kärntnerblick“,
wo als kleine Belohnung ein Bier getrunken wurde.
Schon vorwegnehmen kann man den Bergkönig der diesjährigen Tour: Didi war auf jedem Berg der schnellste,
aber die anderen haben dafür mehr von der Gegend gesehen (sagen jedenfalls die anderen).
Nach einer eher kurzen Abfahrt mit lästigen vier Zwischenstiegen nach St. Oswald, ging es weiter bergauf Richtung Wiel.
Schon nach wenigen Kilometern dann der letzte Berg nach St. Anna ob Schwanberg, wo als Belohnung eine längere Abfahrt direkt zum Ziel führte.
Aber dort, zum Glück erst unmittelbar nach der Abfahrt, hat es Peter N.´s Schlauch inkl. Mantel zerrissen.
Da in dieser Gegend Bären etc. eher selten sind, gaben wir ihm noch einen Riegel in die Hand und ließen ihn alleine zurück.
Drei Kilometer später waren wir in Schwanberg angekommen und eine knappe Mehrheit sprach sich dann doch dafür aus, Peter mit dem Auto abzuholen ;-)
Der angenehme Teil folgte dann in Form eines sensationellen Kesselgulaschs sowie eines Himbeertiramisus unserer Gastgeber.

Interessanterweise kam der Herr Präsident direkt zum Essen, so wie wir es ja von Funktionären gewohnt sind - stimmt natürlich nicht – eine schriftlich nachgewiesene Verletzung ließ für ihn nur den kulinarischen Teil zu.

Unbestätigten Gerüchten zufolge sollen an diesem Tag/Abend auch ein paar Bierkisten entleert worden sein.
Sachdienliche Hinweise, die den ungeklärten Verbleib dieser Flüssigkeit erklären könnten, schicken sie bitte an unsere Vereinsmailadresse.
Die zittrigen Hände beim gemeinsamen Frühstück am nächsten Tag, wurden allgemein auf die schwere Radausfahrt und das schwüle Wetter zurückgeführt…

Die Bilanz dieser Ausfahrt: 100km, 2100hm, 35 Grad und ein, wenn nicht zwei Biere ...

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